Streifzug durch Göppingen
Storchen & Alter Kasten
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Der Storchen
beherbergt das Göppinger Heimatmuseum.
Auch von der Rückseite zeigt sich das Gebäude in voller Schönheit.
Leider sind, bedingt durch den Göppinger Stadtbrand im Jahre 1782 und durch rücksichtslose Stadtentwicklung in den letzten Jahrzehnten, nicht mehr viele historische Gebäude übrig.
Wegen Umbau-Arbeiten bleibt das Museum in den Jahren 2012 und 2013 geschlossen!
Vom Storchen aus sind es nur ein paar Schritte nach Norden, in Richtung Schloss. Dann kommt man am
Alten Kasten
vorbei. Dieser hat dem Zahn der Zeit und den Göppinger Sanierungswüten ebenfalls
erfolgreich getrotzt.
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Im Winter 2001/2002 hat sich einiges verändert. Der alte Beton-Träger wurde durch einen Torbogen ersetzt.
Zwar ist dieser Torbogen in keiner Chronik erwähnt, aber das nennt man wohl künstlerische Freiheit.
Es ist lobenswert, dass auch in Göppingen, Zug um Zug, die alten Gebäude restauriert werden und
nicht einfach abgerissen, wie in früheren Jahren leider oft geschehen.
Der "alte" Kasten sieht wieder aus wie neu.
Das Fachwerk, das bisher den alten Kasten zierte, war nicht echt, sondern nur nachträglich aufgebracht.
Da im Zuge der Restaurierung der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden sollte, hat man das Fachwerk
entfernt und den Verputz angebracht. Dieser wurde nach dem verheerenden Stadtbrand zur Feuerhemmung angewandt.
Ursprünglich waren es zwei Häuser, die Mitte des 16. Jahrh. von Obervogt Christoph von
Degenfeld erbaut wurden. Dazwischen war das Degenstor.
Im Jahre 1707 gingen die beiden Häuser in den Besitz der Stiftsverwaltung Oberhofen über und wurden zu einer großen Kornschütte vereinigt.
Anno 1886 erfolgte der Einzug der Frauenarbeitsschule.
Bis 1982 wurde der Alte Kasten noch als Schulhaus genutzt.
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Letzte Änderung: 8. März 2012